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Geschrieben von: Claudia Wagstyl
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Der Münchener one-man-act ist das Ergebnis seines Eigens. Er ist im Studio, wie auch auf der Bühne sein eigener Herr und ist zudem auch noch Dj und Poet, was bei seinen Texten nicht schwerlich zu erkennen ist. Seine lyrics sind gefüllt mit seinem Leben, sowie der Liebe und dem Tod. Man erfährt die Höhen und Tiefen seines Lebens, wie am eigenen Leib und alles ist von Wut und Schmerz erfüllt. Nichts und Niemand wird mit dem Rap geschont. Seine teils herausstechende Selbstironie wirkt auf den Hörer wie pure Melancholie, was auf eine sehr gut durchdachte Auswahl seines Künstlernamens Misanthrop schließen lässt. Menschen schwarzer Satire werden Misanthropen genannt, wozu auch seine Songtexte zählen können. Durch seinen melancholischen Rap kontrastiert er sich von dem typischen Gangsta-Rap und sticht sich und seine Musik heraus. Es zeigt, dass es eine neuartige Welle des deutschen Raps gibt und Misanthrop weiß genau, wie es da anzusetzen gilt.
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