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Willkommen Zu Hause | F.R. |
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Geschrieben von: Björn Wort
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Montagabend. Wochenanfang. Langes Wochenende hinter mir, noch längere Woche vor mir denn heute wird Köln ja trotz Sonne-Wolken Gemisch noch "Grau" und am Samstag rocken die Stiebers mit Aphroe die Domstadt. Aber HipHope Jungspund Numero Uno gastierte am 26.09.11 im legendären Kölner Underground welches ich nach dem jetzt auch schon Jahre vergangenen Umbau (Anmerk. der Red.: Die Decke ist was höher und 2 Trennwände sind raus, nichts großes aber nett) und dem HipHop offenen Booking wieder zu schätzen lerne. Wer weiß wie lang noch, Helium-Viertel sei Dank?! Also, Punkt 20h angekommen, 19:45h stand auf der Underground Homepage, aber die Erfahrung der letzen Male samt verpasstem Support ließ mich wie gesagt pünktlich da sein, denn der frühe Journalist sieht ja bekanntlich das Intro. Und so ging es auch kurz nach 20h mit einem Snippet aus dem vermeidlichen "Off" los. Mittlerweile fast 10 Jahre ist der junge Mann nun schon aktiv, fast wie ich, nur hat er 10 Jahre früher damit begonnen, gar nicht mal so dumm. Was hab ich eigentlich mit Dreizehn gemacht, Alf Tanner gesehen, Modern Talking gehört, egal, zurück zum Intro. Ein paar "Klassiker" unspektakulär aneinandergereiht, auf Grund des ausverkauften Hauses und des fehlenden "Pressegrabens" (Anmerk. der Red.: Den es nie im Underground gibt was mich als schreibende Zunft nicht im geringsten stört, für den Sioc jedoch problematisch ist) für mich nicht sichtbar ob vom Band oder "live" gecuttet. Los ging es dann mit dem Track "Machen!" gefolgt von "Gegenverkehr", heftiges Strobo-Gewitter und eine hüpfende Crowd ließen erahnen, dass da an diesem Montag Abend noch einiges gehen wird. Das obligatorische Spiel mit dem Publikum darf natürlich weder bei einem alten Hasen noch bei einem Jungtalent fehlen und so "zwang" Fabian uns alle bei "Exzess All Areas" in die Knie, auch unseren Fotografen mit den Worten "Ey, auch der FOTOGRAF muss sich knien". Dieses Spiel wiederholte die junge Crowd dann auch nochmals nahezu unaufgefordert in der Hook und bouncte heftig beim Refrain. Mit "Russisch Chatroulette" und "Gefällt Mir" wurde es für zwei Tracks inhaltlicher ein wenig ruhiger. Bei seinem Track „Gefällt Mir“ bat er das Underground laut „Gefällt Mir“ zu schreien. Am Ende der Tour wird dann entschieden, welche Stadt am lautesten gebrüllt hat und auf die Live-DVD kommt! Danach ging es dann mit F.R.´s "Hurensohn" samt "Double-Time" Einlage und seiner Single Auskopplung vom letzten Album "Wer Bist Du?", dem groovenden "Son Of A Preacher Man" wieder steil nach vorne. Bei "Stillstand" bewiesen Fabians Fans, dass sie auch textsicher mit den älteren Sachen sind was F.R. ebenfalls auffiel und lobend bis freudig erwähnte. Mit dem "Remix" aus "Nur Noch Kurz Die Welt Retten" und "Zweifelos" leitete er dann die etwas leiseren Töne ein, ehrlich gesagt ein wenig "cheesy", da wie auch bei vielen anderen Hooks immer mal wieder ein, zwei Spuren mitliefen. Römer bleib´ bitte bei Deinen Leisten! Sehr beeindruckend empfand ich jedoch dann den Track "Träum Weiter" von seinem neuen Album in dem er sein junges Dasein gekonnt reflektiert, Gänsehaut auch für einen Kerl der ein paar Lebensjahre mehr auf´m Buckel hat. "Sekunde 1", "Irgendwann", "Wir Schweigen Es Tot" und "Dafür Lebe Ich" passten anschließend auch hervorragend ins Set und zeigten beindruckend dass Fabian Römer nicht nur ein "technik-fixiertes" Rapgenie ist sondern auch stark bei den leisen Töne sein kann. Gegen Ende spielte er dann wie erwartet seine aktuelle Single "Wenn Die Sonne Schneit" die vom Publikum gut angenommen wurde. Nach dem traditionellen "Zugabe-Spiel" mit verschwinden im Backstage und sich beklatschen lassen trat Römer´s Drummer dann wieder auf die Bühne um mit seinem Drum-Set den "Burner" der letzten Tour "Wenn Mein Album Kommt" einzuleiten. Ein vor wenigen Tagen geschriebenes "Acapella" brachte den Hexenkessel, wie er das Underground liebevoll nannte nochmal richtig zum brodeln! Titeltrack "Ganz Normaler Wahnsinn" gingen nahtlos in das "Outro/Aufstehen" über und machten diesen Abend zu einem gelungene Konzert. Weiter so...
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