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Yard Festival "23.08.2003" auf der Loreley Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Oliver Traschütz   

001-Yard Als ich Loreley hörte, dachte ich zu allererst "cool, da war doch schon mal das Summerjam, ist bestimmt 'ne geile location". Also so motiviert machten wir uns auf zum Festival. Die erste Enttäuschung, die wir hinnehmen mussten, war eine Verzögerung, "Verfahren lol", die uns den Auftritt von Curse gekostet hat. Nichts desto trotz haben wir es noch zum Auftritt von Turbulence geschafft, den ich noch vom Summerjam her kannte. Dort war er der Supporter von Sizzla. Dann gab es jedoch eine Überraschung, wir waren ja schon zu spät dran, aber als wir auf dem Gelände ankamen, gab es da noch reichlich Parkplätze, selbst in Eingangsnähe. Die Area an sich war nicht schlecht, aber für ein Festival nicht unbedingt perfekt. Es war mehr so eine Art römisches Freilichttheater. oder so was.! Auf jeden Fall konnte man, durch die Schräge der Sitzanordnung bedingt, von überall auf die Bühne gucken, was ja von Vorteil ist. allerdings war der Versuch, in den ersten Reihen rum zu springen und zu tanzen durch die viel zu engen Sitzreihen zum Scheitern verurteilt. Das Festival konnte allerdings mit sehr zivilen Preisen aufwarten. Eine Bratwurst mit Brötchen 2€ "Wenn denn mal Brötchen da gewesen wären". Eine Wurstbude auf einem Festival, die nicht mal genügend Brötchen hat, um ein nicht ganz halb volles Festivalgelände bis zur Hälfte des Tages mit Brötchen zu versorgen. was kann man dazu noch sagen ???
Jetzt aber mal zu den Auftritten: Turbulence der wieder mal die Crowd für Sizzla aufwärmte, hatte leichtes Spiel. Es waren wohl 80% aller Besucher wegen Ihm, Sizzla und Gentleman gekommen. Ich kann dazu nur sagen "NICE NICE NICE". Sizzla spielte alles rauf und runter, was ich so von ihm kenne. Also muss ich da auch nicht viel zu sagen. Dann kam eine Truppe aus San Francisco, "Spearhead". Die Musik war eine gelungene Mischung aus Rap-Styles, Reggae-Rhythms und Latino-Flow, begleitet von Human-Beat-Boxing. Also ich denke, dass man die Band mal im Auge behalten sollte, da steckt noch Potenzial drinne. Im Backstage- Bereich trafen wir dann auf Afrob und Sammy Deluxe, die gerade relaxt mit Sammy's kleinem Sohn spielten. Einigen KIDDYS und Autogrammjägern scheint Privatsphäre wohl egal zu sein und sie nervten die beiden ohne Ende. Aber das schien beim Auftritt wohl vergessen. Afrob bracht Sammy's Kleinen mit auf die Bühne. So als eine Rap-Verstärkung sah das echt cool aus. Was sich die Beginner wohl auch gedacht hatten. sie hatten ihn auch im Background- Chor: "Wir sind wie NIKE, wir lassen Kinder arbeiten", so Eisfeld. Der letzte im Programm, wie sollte es auch anders sein, war "Gentleman". Gentleman hatte wieder MARTIN JONDO als Verstärkung und zum Präsentieren dabei. Ein Name, den man sich zwingend merken muss. Martin Jondo ist ein Reggae-Artist aus der Schweitz, der schon gemeinsam mit Gentleman und Sillywalks Movement Tracks produziert hat.

Ein Tipp für den Veranstalter Contour : informiert euch doch darüber, welche Festivals mit ähnlicher Ausrichtung am selben Wochenende laufen ( als ob ihr das nicht wüsstet.). Wenn ein Festival wie das Chiemsee Reggae Summer am selben Tag stattfindet, dann werden wohl auch die nächsten JAMS so leer bleiben wie dieses.

 
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