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Sean Paul in Düsseldorf 31.10.2003 |
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Geschrieben von: Oliver Traschütz
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Trotz Bedenken auf ein gutes Konzert sind wir in die Düsseldorfer Philipshalle gefahren. Die Bedenken kamen nicht daher, dass wir Sean Paul nicht mögen würden, "obwohl ich schon nen hals habe, dass man keinen Radiosender findet, wo länger als eine Stunde kein Lied von Sean Paul gespielt wird", als viel mehr daher, dass wir ihn schon auf dem SummerJam gesehen haben, wo wir von der Live Show nicht begeistert, wenn nicht sogar enttäuscht waren. Doch die Philiphalle war bis unters Dach voll. 2 bis 3 Tausend dürften es schon gewesen sein. Prezident Brown machte den Anfang, gefolgt von D-Flame im Vorprogramm, die die Menge schon mal auf Sean Paul einstimmten durften. Gespannt wie Seans Pauls heutige Show sein würde warteten wir vor dem Fotograben auf seinen Auftritt. Zu meiner großen Überraschung war das Publikum sehr jung. Die ersten Reihen dürften so um die 14 bis 16 Jahre alt und zu 80% weiblich gewesen sein, wobei das restliche Publikum sehr gemischt war. Was ich mir damit erklärt habe, dassSean Paul bei VIVA und MTV rauf und runtergespielt wird und somit ein Teenie-Vorbild geschaffen wurde. Als dann endlich gegen 22.20 Uhr Sean Paul auf die Bühne kam, konnte ich nicht fassen was abging. Teddybären flogen an mir vorbei, ich habe nen Tinitus von kreischenden Mädels bekommen und das nicht mal durch irgendwelche Verstärker unterstützt. "WOW kann man da nur sagen". Nach 3 Liedern wurde dann der Fotograben geräumt. VIVA war mit min. 8 Kameraleuten vor Ort, um das Geschehen auf Band zu bannen, was uns leider wegen VIVA "nur eine Vermutung" nicht genehmigt wurde. Nach einer knappen Stunde war dann leider auch schon wieder alles vorbei. Sean Paul wurde noch mal lautstark zu einer Zugabe gebeten, aber er ließ sich trotz EXTREM LAUTER Teenieschreie nicht überreden. Alles in allem war Sean Paul aber viel besser als auf dem SummerJam, was wohl auch daran lag, dass hier die Tontechnik viel Unterstützung gab. Ich hätte es allerdings besser gefunden, wenn Sean Paul mehrere Konzerte in kleineren Locations gegeben hätte. Durch die riesige Halle ging einiges an Stimmung drauf, die man von kleineren Locations her kennen dürfte.
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