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SummerJam 02.-04.07.2004 Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Oliver Traschütz   

090-SummerJam2004 Das 19. Summerjam in Köln begann mit Regen ohne Hoffnung auf ein sonniges Festivalwochenende. Doch zeitweise hatte die Sonne Oberhand gehabt. Das Wetter hatte aber in keinster Weise Einfluss auf die Stimmung gehabt, denn das Lineup hatte einiges zu bieten. Leider konnte Elephantman nicht kommen, da er keine Ausreisegenehmigung bekam, da er ein wichtiger Zeuge in einem Mordprozess ist. Doch der Ersatz war auch nicht minder zu erwarten. Es wurde Bounty Killa mit aufs Lineup gesetzt. Ein weiteres Highlight auf diesem Summerjam war definitiv Lady Saw. Die Green Stage war so überlaufen, dass es kaum möglich war nach dem Fotografieren sich noch irgendwie in die Menge zu drücken, um auch abzugehen. Beherzt machten wir uns dennoch auf einen harten Weg, rein in die tobende Crowd, zwar mit einem mulmigen Gefühl der Kamera wegen, doch dies war in diesem Moment egal. Ähnlich war es auch bei T.O.K. und CeCILE. Hier war es hingegen unmöglich noch irgendwie in die Mitte zu kommen, was nach 3 hartnäckigen Versuchen festgestellt werden musste. Zu den Preisen auf dem Gelände kann man nur "human" sagen. Ein Glas mit Rumpunsch, der richtig heftig war, hat 3,50 + 1,50€ Pfand gekostet. Dazu kann nichts gesagt werden. Auch das Essen hatte die üblichen Preise. Für die Camper auf dem umliegenden Gelände gab es eine positive Veränderung. Aufgrund der in den vergangenen Jahren zunehmenden Anzahl von Zelteinbrüchen wurde ein Schließfach Container aufgestellt. Eine, in meinen Augen, der besten Veränderungen, die ich auf Festivals wahrgenommen habe. Und das auch noch zu einem Preis, den ich nicht erwartet hatte. 3€ für das gesamte Wochenende mit 2€ Pfand. Eine Investition, die sich auf alle Fälle lohnt. Zu den Einlasskontrollen kann ich nur sagen "gute Arbeit", aber warum durfte man sich keinen selbst zurecht gemixten Alkohol mit reinnehmen? An jeder offenen Flasche wurde nach Alkohol geschnuppert. Eine Maßnahme, die vielleicht Sinn machen würde, wenn man sich auf dem Gelände nicht auch mit Alkohol in Cocktailform die Birne zuhauen könnte. Doch alles in allem ein richtig dickes Wochenende.

keep blessin' and don't give up the fight.

 
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