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Kölle geht Steil 04.02 2005 |
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Geschrieben von: Oliver Traschütz
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Wer ein Karnevalsflüchtling ist und keinen Bock hatte sich zu Hause zu verkriechen, war hier genau richtig. Reggae ,n' Dancehall für alle Karnevals gestressten Ohren. Die Türen öffneten sich gegen 22.00 Uhr und man musste 10 € auf den Tresen hauen, um reingelassen zu werden. Was wohl vielen nicht zu viel war, um der Hölle Karneval zu entgehen. Allerdings war es, wie es im Stadtgarten üblich ist, verdammt stressig, die Kasse zu erreichen. Eine kleine Tür, durch die alle gleichzeitig, sowohl rein als auch raus wollten. Richtig, eine Tür für Rein und Raus. Kleines Manko angesichts der Tatsache, dass es drinnen sowieso viel wärmer war als draußen. Nicht zu vergessen die Stimmung, die mit Nosliw den Höhepunkt am Abend erreichte. Mit Mamadee, Background Sängerin von Gentleman, wurde der Anfang der live Gigs eingeleitet. Sie hat meinen Geschmack voll und ganz getroffen. Ebenso wie den der crowd, wie es den Anschein gehabt hat. Sie selbst war wohl nicht so ganz von sich überzeugt, jedoch hat es alle im Stadtgarten zum Feiern gebracht. Gefolgt von Bruce Barron mit Lazy Youth. Die zusammen ne fette Show hingelegt haben. Den krönenden Abschluss macht dann Nosliw. Er musste eigentlich gar nicht singen. Denn die crowd hat alles übernommen. Jeder kannte seine Texte. Doch Nosliw hat so manche Passage abgeändert. Z.B. "Nur dabei", die Stelle mit Scooter wurde gegen "Endlich schafft es Gentleman auf Platz 1 der Deutschen Charts" geändert. Es tauchte auch irgendwo was mit Sido und Bushido auf, aber das habe ich nicht richtig mitbekommen. Für den richtigen Sound über den gesamten Abend sorgten Soundquake und Kinkstone, die auch gut angingen. Auf jeden Fall fett und Danke für die schunkelfreie PARTY.
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