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SummerJam 6.-8.7.2001 |
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Geschrieben von: Paul
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Am Freitag, dem 6.Juli, fingen die I-SHEN ROCKERS aus Augsburg mit ihrem Old-School-Dancehall-Style an. DREADZONE bot anschließend eher modernen Dub mit Special-Samples. Als dann MR. VEGAS mit seiner jamaikanischen Riddim-Band einheizte, wurde die Stimmung immer besser. Sie spielten viele Ragga-Riddims, und MR.VEGAS zog mit seinem toughen Ragga-Style darüber. Als nächste Gruppe traten unangekündigt THIRD WORLD auf; ihre Musik kann man auf jeden Fall als "De-Luxe-Reggae" bezeichnen. Weiter ging es mit einem Soundsystem, bevor man mal wieder sagen konnte: ANTHONY B. rules er hat ja auch die Kleinigkeit von 7 LPs und 150 Singles vorzuweisen. Noch hervorzuheben sind PRESIDENT BROWN + Band, die ihr Können zum Besten gaben. Roots & Reality... Respect !!! Die HipHop- Fraktion der SUMMERJAM versorgten GURU'S JAZZMATAZZ. In den Samstag startete DR. RING DING mit Ska und Reggae. Es folgten SEEED mit einem Mix aus Roots-Dub, HipHop, Dancehall und gesungenen Harmonien. Patrice war einfach nice: der "Reggae-König von Deutschland". Bei JAN DELAY rulte aber meiner Meinung nach eher die SAM RAGGA BAND. SLY & ROBBIE & BLACK UHURU konnten mal wieder beweisen, dass sie immer noch die Dancehall-Killer, die coolen Ruler und fast die perfekten Live-Dubber sind. POW POW war einfach large, TOLGA & BACKYARD CREW & NATTY FLOW sorgten für big german Dancehall-Styles. Aber was war das? Auf einmal stand die ganze Morgan-Family auf der Bühne inkl. Vater Denroy Morgan. Seine Kinder bilden die Bands L.M.S. und MORGAN HERITAGE, Gesangs- und Riddim- Formationen; ich sage nur... "WOW"! Dann kam der Auftritt für die absoluten B u r n e r: SIZZLA & COCOA TEA teilten sich eine Riddim-Band und das ganze SUMMERJAM hatte seine Augen auf sie gerichtet, während SIZZLA regelrecht losbubblete; übrigens haben beide eine neue Platte draußen. In der Nacht kickten noch AFU-RA, D-FLAME & KP CREW für Rap und Dancehall. Am Sonntag spielten EVERTON BLENDER, der schon früher dicke Hits gelandet hat, und FRANKIE PAUL. LUCIANO, mein persönlicher Favorit, hatte Streit mit seiner Band FIRE HOUSE, mit der er jetzt nichts mehr zu tun haben will; deshalb war er gar nicht gekommen. DAWN PENN & Band waren big. "NO, NO, NO..." BURNING SPEAR, der Champion of Reggae, ging smooth mit seinen Bongos und seinem "strictly-roots-style" ab. CULTURE ist, wie der Name schon sagt, "Reggae-Kultur" sie groovten ohne Ende. Am Ende gab es noch ein Highlight zu sehen: KING CHILO aus Amsterdam baute unangekündigt sein Soundsystem mit nur einem Plattenspieler auf. Aus den selbstgebauten Boxen kamen die stylischen Dub-Effekte von 1A Artists, unter anderem einer toastenden Frau und es folgten ohne Ende Top-Tunes. Paul (1zu1)
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The Pharcyde 25.03.2001 |
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Geschrieben von: -
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Pharcyde, eine bis zum letzten Album noch relativ unbekannte Band der L.A Hip-Hop Szene, präsentierte sich und ihr neues Album "Plain Rap" am 25.03.2001 im Stahlwerk - Düsseldorf. ("Plain Rap", auf Deutsch: „einfacher, gewöhnlicher Rap“, hebt sich für mich doch deutlich aus der Masse des heutigen "Commerz"-Hip Hop ab). Pharcyde ist eine Band abseits der Norm und wird trotzdem von Chartbreakern wie Mystical & Joe gesampelt (Bizarre Ride II: "Passin' me By"). Entdeckt und produziert wurde die Band von Jay-Z. Booty Brown und Imani Wilcox, begleitet von einem DJ, einem Gitarristen und einem Keyboarder, bekamen diesmal keinen Support von Fatlid und Slim Kid Tre, da diese die Band verlassen haben. (Tre hat an manchen Tracks vom letzten Album teilgenommen!). Booty und Imani ließen ihre Körper den Rhythmus ihrer Stücke widerspiegeln, und durch die Intensität ihrer Stimme haben sie ihre Lieder lebendig werden lassen. Die Bandbreite der Lieder ging von einem lustigen, wie mit dem Lied: "Oh, Shit!" über einen lockeren Touch bei "Passin' me By", bis hin zu einigen Freestyles. Pharcyde bieten sowieso Musik für jeden feeling-type. Die beiden MCs schienen sich auf der Bühne wirklich wohl zu fühlen und haben die Aufmerksamkeit des ganzen Publikums auf sich gezogen. 90 min. Hip-Hop, fast ohne Pause. Kaum Zeit für ein paar Schluck Wasser und Atemzüge, um wieder Energie zu sammeln (was wahrscheinlich nicht den gewünschten Effekt erzielte, da die Luft des Raums ziemlich stark aromatisiert war!). Booty und Imani haben ihr Bestes gegeben!
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