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SummerJam 20th 08.-10.07.2005 Drucken E-Mail
Geschrieben von: layna   
Wahnsinns Stimmung und krasse Artists - das war die SummerJam 20th 2005

003-SummerJam2005 Von Freitag bis Sonntag des zweiten Juniwochenendes 2005 war der Fühlinger See in Köln wieder fest in den Händen der Reggae- und Dancehallbegeisterten. Rund um den See errichteten diese ihre Zelte, sodass das eigentliche Erholungsgebiet einem riesigen Zeltplatz glich.
Unter anderem rockten am Freitag Culcha Candela, die ihren Auftritt dazu nutzten, auf die politische Lage in unserem Land aufmerksam zu machen und um die Leute zum Wählen zu animieren. War das Wetter an diesem Tag eher regnerisch und alles Grass würde nass keine chillige Sache, herrschte am Samstag perfektes Festivalwetter und der Sommer zeigte sich von seiner besten Seite, das Grass war wieder trocken und alles chillte sich in die Sonne um den Bühnenklängen zu lauschen. Doch nicht nur die Sonne sorgte für Partystimmung sondern auch die Artists die an diesem Tag auftraten. Unter anderem schafften es Patrice, Yellowman und natürlich Gentleman, der gegen 23.15 seine Show begann, die Crowd zum kochen zu bringen. Zum 20sten Summerjam gab es nicht nur ein Happy birthday fürs Summerjam sondern auch Partice kam in den Genuss von rund 4 bis 5 tausend Begeisterten dieses Lied zu hören, denn auch er hatte Geburtstag. Gentleman, von einer passenden Lichtshow und seinen Backgroundsängerinnen unterstützt, gab sowohl neue Tracks als auch welche von seinen alten Alben "Trodin on" und "Journey to Jah" zum Besten und es schien, als wäre jeder vor der Red Stage versammelt, um seine Show zu sehen. Was wohl für jeden, auch für uns, neu war, war die Tatsache, dass rund um die Red Stage alles zum VIP-Bereich ernannt wurde. Somit auch der direkte Durchgang zum Sir bennie miles tent, was für viel Unruhe sorgte. Ebenso waren alle Backstage bänder ungültig auch die acces all area  Ausweiße waren aufgehoben. Es wurden vor dem Auftritt Special ausweise im Backstagebereich VERKAUFT -kein Witz "VERKAUFT"- und nur mit diesen war der Bühnenaufgang erlaubt. Was uns nicht mit den Specials erklärt werden kann, die er mitgebracht hatte. BROTHERS KEEPERS, CHUCK FENDER, BARRINGTON LEVY und AFU-RA gaben  sich die Ehre und machten mit ihm eine unvergessliche Show.Auch er unterbrach seine Show für einen Moment und forderte dazu auf, sich gegen Segregation zu stellen.
Der letzte Festivalstag wartete noch einmal mit verdammt guten Acts auf. So trat auch Nosliw auf, der überwältigt von der Masse der Leute war, die sich vor der Green Stage seinetwegen versammelt hatte. Was wirklich erstaunlich war, weil fast zeitgleich ging ANTHONY B auf die Red stage. Zusammen mit dem Newcomer Maxim beeindruckte er wohl jeden, der seine Show sah. Er hätte eigentlich nur da stehen und nichts machen müssen, denn die Crowd war genauso textsicher wie er selbst und sang bei jedem Lied mit. Bei der Pressekonferenz zeigte er, dass er neben einem guten Artist auch ein nicer Mensch ist, der interessante Antworten auf der chilligen Wiese gab. Ebenso ein Highlight des Sonntages war Anthony B und Alpha Blondy, die die Red Stage betraten. Doch auch die Ladys waren gebührend vertreten, sei es am Freitag durch Dawn Penn oder am Sonntag mit Zoe oder durch Tanya Stephens, die als Headliner der Green stage eine wirklich fette show bot. Wer die Reggaeladys "lady Saw" oder "Cècil" kennt kann sich die show von Tanya Stephens gut vorstellen. Sex, Sex und wieder Sex durchzogen die Textpassagen und Aussagen von Tanya.
382-SummerJam2005 Pünktlich mit dem Feuerwerk, das das Ende der SummerJam einläutete, fing es wieder an zu regnen.

Neben den Bühnen und den beiden Zelten standen den Besuchern etliche Stände zur Verfügung, an denen sie sich mit Musik, Klamotten, Getränken und Essen versorgen konnten. Das Angebot reichte von Pizza bis zu afrikanischen Gerichten, von Wasser zu jamaikanischem Rum und von Mützen bis hin zu Trommeln. Was wir nur gehört haben und leider nicht getestet hatten, war das Jamaikanische Bier, es sollte sau geil sein, kleiner Geheimtipp "RED STRIPE". Dabei überschritten die Preise meiner Meinung nach nicht unbedingt die festivalsüblichen Preise. Um bei der ganzen Sache für Ordnung zu sorgen, war ein Haufen Securitys auf dem Gelände verteilt, die im großen und ganzen umgänglich waren (besonders der Herr an der roten Bühne), schließlich machen die ja nur ihren Job. Nicht nur die Security war eher freundlich gestimmt, allgemein herrschte ein friedliches, chilliges Klima, so bekam ich nichts von Schlägereien oder ähnlichem mit und wenn das THW und andere Helfer in der Not was zu tun hatten, dann nur, wenn mal ein Kreislauf in der prallen Sonne nicht mehr mitspielte oder Alkohol übermäßig konsumiert worden war. Viele genossen die Sonne oder nahmen im See ein kühles Bad, was zwar nicht gern gesehen, aber bei den Temperaturen durchaus verständlich war.
Wie jedes Jahr ein Fettes Lineup, die zwar nicht immer sofort oder gar nicht zur Pressekonferenz erschienen, was manchen Manager Nerven kostete, aber die sich dann auch als furchtbar nette Menschen herausstellten (z.B. Saloniki Surfers), die wie sie uns erzählten wieder in einer neuen Formation vertreten sind, da wäre zum einen eine neue Sängerin aus Kalifornien, die echt gute vibrations verbreitete.
Kritiken: kaum welche, doch das Eingang/Ausgang-System sollte immer noch verbessert werden, so dass ein fließender Ein- und Ausgang ermöglicht werden kann. Ansonsten war das eine Veranstaltung, bei der ich mit Freunde nächstes Jahr wieder dabei sein will!!

layna
 
La Papa Verde 14.04.2005 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Oliver Traschütz   

018-La_Papa_Verde Am 14.04.2005 stellten La Papa Verde ihre Platte, Oficialment i legal, im Kölner Stadtgarten vor. Mit der Vorgruppe, "Zu Laut" die ohne Verstärker spielten, ging es dann auch schon richtig gut los. Langsam aber sicher füllte sich der Stadtgarten um sich den Spanischen klängen von La Papa Verde hinzugeben. Die Band, die aus sieben festen Bandmitgliedern besteht, macht schon ca. 3 Jahre zusammen Musik. Oficialmente i legal ist die erst Platte die aus dieser Zusammenarbeit entstanden ist. Ein wirklich gelungenes Album. Wenn La Papa Verde mal in eurer Umgebung ist, geht mal hin es lohnt sich!!

 
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