|
Nach großen Erwartungen auf ein geiles Konzert in der Live Music Hall, aufgrund von 500 vorverkauften Karten und der Verlagerung vom Prime Club in die größere LMH, machte ich ein dummes Gesicht als keine Sau vor der Tür stand. Auch drinnen war noch nichts los. Doch langsam füllet sich die LHM, die allerdings wieder zu einem Drittel angehängt wurde. Mit einigermaßen viel Bewegungsfreiheit selbst in der ersten Reihe konnte ich mich dann doch gut anfreunden, da es keinen Fotograben gab. Das Konzert fing locker und gemütlich an. Dann langsam betraten Pete Philly & Perquisite die Stage, um die bis dato doch gut gefüllte LMH anzuheizen. Die Niederländer haben einen ganz eigenen HipHop style, der zwar nicht derbe zum Abgehen ist, aber sehr geil rüberkommt. Gegen 21.15 war es dann endlich soweit, dass die 5 Franzosen Feniksi, Leeroy Keziah, Sir Samuel, Sly The Mic Buddah und Vicelow sich auf die Stage begaben. Begleitet durch einen DJ „derzeit noch namenlos“, der tatkräftig gegen die Beatbox Einlagen kämpfen musste, was dann letzten Endes auch zu einem Battle zwischen dem DJ und Sly führte. Allerdings will ich mich definitiv nicht für einen Gewinner entscheiden. Dies ist nur ein Teil der gesamten Bühnen Show der Jungs –>Wer die Jungs noch nicht gesehen haben sollte: „DAS BESTE WAS ES LIVE GIBT“ - und das ist noch untertrieben. Die Show ist genau aufgebaut. Es fängt gemach an, aber doch schon mitreißend und baut immer weiter auf. Wenn man denkt, es geht kaum noch besser, wird es noch getobt. Durch einen kleinen Aufruf an die B-Boys und B-Girls wurde dann ein Booty Shake Battle eingeleitet. Ein B-Boy aus dem Publikum gegen eine Lady aus dem Publikum im Arschwackeln. Hier konnte man leider klare Verhältnisse schaffen, B-Boys können auch mit dem ARSCH wackeln und sich nicht nur aufm Kopf drehen. Was aber durch einen kleinen auftritt von Patrice, der in Köln mit auf der Bühne stand, um sein Feature Track 96 Degreez Live zu Performen, nochmals getobt wurde. Doch wer dachte, das wäre jetzt der Höhepunkt sollte nach Aussage von Saian Supa Crew besser nach hinten gehen. Denn es wäre grade erst mal Halbzeit. Was sie dann auch eindrucksvoll beweisen konnten. Mit „Hold Up“ und „A Co Mow“ wurde dann die LMH im wahrsten Sinne des Wortes abgebrannt. „Angela“ hat dann den Rest an Power genommen. Aber alles nichts im Vergleich zur perfekten Inszenierung von dem, was man mit Beatbox alles machen kann, Sly The Mic Buddah, ein Mic und Sample Computer reichen aus um einen Track zu produzieren. Sly bracht eine Drum, die geloopt wurde dann eine Hihat eine Snare eine Baseline usw. bis ca. 16 Spuren einen dicken Beat ergaben, zu guter letzt noch einen RAP drüber und fertig. Was will man mehr? Fazit: Besser geht’s nicht - einfach nur FETT
|