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Junior Kelly - Essigfabrik, Köln 28.03.09 |
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Geschrieben von: Alina
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Die Essigfabrik, mittlerweile schon Kult, wieder neu eröffnet , diesmal mit einigen positiven Erneuerungen. Das Einlasssystem ist das gleiche wie das letzte Mal als ich vor gefühlten Jahrzehnten da war. In 5-er Päckchen geordnet und ab zur Kontrolle- das nimmt natürlich so einige Zeit in Anspruch. Aber die hatten wir ja, denn die Technik versagte und ein kaputtes Keyboard hielt erstmal alles auf. Drei Stunden Warten, sodass das eigentlich begeisterte Publikum schon mürrische Pfiffe verlauten ließ. Gegen 23 Uhr waren dann alle technischen Probleme beseitigt und die Vorband aka Background Sängerinnen von LMJ traten auf die Bühne. Drei mehr oder weniger grazile Persönlichkeiten mit samtweichen, voluminösen Stimmen und dem Aussehen von Fruchtbonbons sangen sich schon mal ein, um danach dem Meister des Reggae- Junior Kelly- die Bühne zu überlassen. Energie pur zwei Stunden lang. Ein Hit nach dem anderen und ein gut gelaunter, grinsender Junior Kelly, der über die Bühne sprang. Das Publikum war auch nicht mehr zu halten. Jeglicher Groll war verschwunden und bei Liedern wie “Rasta should bei deeper “, “The more I see you” oder “Push a fire” war die Stimmung auf einem von vielen Höhepunkten. Das kleine Mädchen neben mir für die das rauchige Ambiente zwar nicht der ideale Platz war, ist anscheinend schon im Mutterbauch mit Junior Kelly beschallt worden und hat seitdem die Texte auswendig gelernt. Sie freute sich wie eine Schneeprinzessin, als der Meister höchstpersönlich zu ihr runter kommt und sie auf die Bühne holt. Wie ein Profi und ohne jeglichen Vorbehalte stand sie auf der Bühne als ob es etwas ganz alltägliches wäre und sang mit Jr. Kelly aus Leibeskräften ihr Lieblingslied “Smile”. Neben den unvergleichlichen alten Hits nahm Kelly auch zu den aktuellen tagespolitischen Geschehnissen Stellung. Bankenkrise, Weltwirtschaftskrise, sein Kommentar zu den Bänkern: BANKsta!! Eine Überraschung war sein neues Material, das sehr melodisch an Gospel erinnerte. Weiter so Kelly. Jetzt ist nur noch anzufügen:
Jah will be there!
Fotogalerie
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Biz Markie - 29.03.09 Köln Essigfabrik |
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Geschrieben von: Oliver Traschütz
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Biz Markie, HipHop Legende der 80er präsentiert von Diaspo und Yavido. Als ich extrem gestresst gegen 21.00 die Essigfabrik erreichte, dachte ich, ich hätte schon eine Menge verpasst, da der Einlass um 19.00 und Beginn 20.00 sein sollte. Vor der Essigfabrik war absolute Leere und auch der Kassenbereich war leer. Als ich dann in den Konzertbereich einblickte dachte ich mir „Das kann nicht war sein“. Extreme Leere auch in der Halle und das um 21.00, wo doch 20.00 Beginn sein sollte. Dann war auch noch die Hälfte der Menschen Presse. Foto und Video wo man hingesehen hat. Dies bestätigte was ich insgeheim schon erwartet hatte. Die Jungspunde die sich HopHoper nennen, kennen die OldSchooler nicht mehr und dann auch noch an einem Sonntag. Keine gute Kombination. Naja ich gab die Hoffnung nicht auf. Das Vorprogramm war meiner Meinung nicht optimal ausgesucht. Eine OldSchool Legende aus Amiland - da sind HipHop Neulinge, die auch noch deutsch Rap bringen, nicht das Publikum, was Biz Markie zum Rocken bringt. Die letzte Vorband jedoch brachte einen kleinen Lichtblick ins Vorprogramm „Zumento“ eine auf französich Rapende Combo mit Wohnsitz in Köln. http://www.myspace.com/zumento. Ohne großes Aufsehen betrat dann auch schon Biz die Bühne und machte uns erst mal den DJ. Er zeigte ein paar kleine DJ Tricks, wie mit dem Mund die Platten anhalten und den fader bedienen. Nach der Kurzen DJ Einlage, zeigte Biz noch ein bisschen von seinen Beatbox Künsten. Hier wurde schnell klar das die Presseleute nicht viel auf Verbote geben. Es wurde immerhin von Anfang an ein Film Verbot ausgesprochen. Biz Markie hat dies, während seinem Auftritts, auch mehr als vier mal betont. „Please Stop Recording“. Dies Trug jedoch bei der Presse keine Früchte. Kurzerhand verlies Biz extrem angepisst die Bühne und wollte auch nicht mehr auf die Bühne zurück. Der Backstage Bereich wurde darauf hin auch dicht gemacht. Diaspo brachte Biz nach ca. 10 min aber wieder zurück auf die Bühne. Wo er wieder kurz andeutete, dass er keinen Bock auf Videos hat. Und weil offensichtlich immer noch nicht alle Camcorder ausgeschaltet waren ist er wieder runter von der Bühne. Nach Androhung der Gagenkürzung, ging er dann doch wieder auf die Bühne allerdings war die Essigfabrik da schon um über die Hälfte geschrumpft. Die, die noch da waren erwarteten mehr als nur 4-5 Lieder von Biz, jedoch spielte dieser nun nur noch den DJ. Sehr enttäuscht kamen dann die ersten Buh rufe und Pfiffe die, die Stimmung extrem runtergezogen hatten. An der Stelle würde ich gerne alle darauf hinweisen das ES wohl auf die Presse zurückzuführen ist was dort abgelaufen ist. Auch wenn ich selbst kein Freund von Securitys bin hätten diese dort bestimmt einen positiven Abend für alle geschaffen. Jedoch war nicht einer da, der dieses Problem in den Griff bekommen hatte.
ALSO DANKE AN DIE JUNGS DIE KEIN ENGLISH KÖNNEN UND DIE AUFFORDERRUNG „PLEASE STOP RECORDING“ NICHT VERSTANDEN HABEN.
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